Exmouth | Coral Bay | Cape Range | Ningaloo Reef – Beste Tipps

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Exmouth ist vor allem bekannt wegen des Cape Range Nationalpark und des Ningaloo Reefs und Coral Bay. Die Stadt an sich ist eigentlich absolut nicht sehenswert. Wer von Karijini kommt, sollte also wie gesagt unbedingt in Tom Price seinen Einkauf erledigen.

Exmouth

Der Supermarkt IGA in Exmouth ist verhältnismäßig teurer. Die Strände östlich von Exmouth sind nicht beeindruckend, z.B. Town Beach (bei der Stadteinfahrt auf der rechten Straßenseite). Hier gibt es allerdings öffentliche Toiletten mit Duschen.

Visitor Center

Es lohnt sich bei Ankunft in der Stadt eine Stadtkarte beim Visitor Center zu holen. Das Visitor Center von Exmouth befindet sich an der Hauptstraße, immer nur gerade aus in Richtung Stadtzentrum. Es ist an der rechten Straßenseite nicht zu übersehen. Im Stadtplan sind alle öffentlichen Toiletten eingezeichnet und sonstige Nennenswertigkeiten.

Tipp: Wale beobachten, schwimmen mit Walhaien und Meeresschildkröten

Im Norden von Exmouth befindet sich auf einem Hügel der Leuchtturm. Hier wird, wie an so vielen Orten Australiens, der Sonnenuntergang empfohlen. Zur Walsaison kann man hier sehr günstig die vorbeiziehenden Wale bestaunen. Dies findet zwischen Juli und Oktober statt.

Im Australischen Herbst (März bis Juni) kann man in Exmouth mit dem größten Fisch, dem Walhai, schwimmen. In den Sommermonaten kann man den Meeresschildkröten bei der Eiablage beobachten.

In der Nähe des Leuchtturmes sieht man bei Ebbe ein Schiffswrack. Dies schaut bei Ebbe sehr cool aus. Vom Leuchtturm aus sieht man auch eine Satellitenstation der NASA.

Im Stadtplan des Visitor Centers sind diese Dinge alle eingezeichnet.

Günstig Tanken

Die Spritpreise bewegen sich hier um ca. 1,7 Dollar. Benzin ist an der Westküste, wie viele andere Dinge, teurer als an der Ostküste. Am billigsten tankt man bei der Tankstelle/Caravanpark, direkt beim Leuchtturm.

Cape Range Nationalpark

An der Westküste von Exmouth befindet sich der Cape Range Nationalpark. Der Eintritt dafür ist wie für alle Nationalparks in Western Australia 11 Dollar. Der Eintritt dafür muss bezahlt werden, da am Parkeingang kontrolliert wird.

Campen im Cape Range

Es gibt einige Campingplätze im Park. Die Bezahlung für diese Campingplätze ist ein Kapitel für sich: Beim Eintritt im Park, wird man gefragt, ob man im Park übernachten möchte oder nicht. Ob man hier ja oder nein sagt, ändert im Prinzip nichts. Allerdings kann die Belegschaft dort schon mal Hinweise geben, welcher Platz frei sein könnte und welcher nicht.

Also, sollte man im Sinn haben dort zu übernachte, jedenfalls mit „ja“ antworten. Man wird dann aufgeklärt, dass, wenn der Platz auch wirklich frei ist, man dort etwas liegen lassen soll, Stühle zum Beispiel. Somit reserviert man den Platz für sich. Ist dies geschehen, soll man zum Visitor Center fahren, welches am Beginn des Parkes liegt, um die Campinggebühr von 7 Dollar pro Person und Nacht zu bezahlen.

Bei der Personenanzahl kann hier sowieso geschummelt werden. Aber die Verantwortlichen vom Park erwarten, dass jemand, der z.B. einen Campingplatz im Süden von Cape Range gefunden hat, den ganzen Weg zurück fährt, um die Gebühr zu bezahlen und wieder zurück. So können gut und gerne 50 Kilometer anfallen.

Das ist relativ wenig, wenn man im Auto Australien bereist, aber doch relativ viel, damit man diese Camping-Gebühr bezahlen darf. Kurzum: Die Gebühr kann man sich bis zum Schluss schenken!

Unsere Erfahrung

Bei unserem Aufenthalt im Cape Range haben wir uns diesen Aufwand jedenfalls nicht angetan. Interessantes Detail am Rande: Tags darauf wurden wir von Parkanger um 9 Uhr morgens geweckt. Der hat uns nur gefragt, ob wir noch eine Nacht bleiben werden (die darauffolgende Nacht hätte man nämlich direkt bei ihm bezahlen können), ansonsten müssten wir nämlich den Stellplatz bis 10 Uhr geräumt haben.

Er hat uns noch eine gute Reise gewünscht und ansonsten: gar nichts. Mittlerweile glauben wir, dass niemand im Park so ganz genau weiß, wer hier für was bezahlt hat und wer nicht.

Jedenfalls: Hier funktioniert es genau umgekehrt wie im Karijini Nationalpark: Man bezahlt die Parkgebühr von 11 Dollar, verzichtet aber auf 7 Dollar pro Person und Nacht.

ACHTUNG: Verlässt man nachtsüber den Park und möchte wieder zurückkommen, muss man dennoch die 11 Dollar Eintritt bezahlen. Findet man keinen Campingstellplatz, kann man sich auch ohne weiteres in einem vollbesetzten Camping oder auf dessen Zufahrtsstraße dazugesellen, allerdings sollte man dann frühzeitig aufstehen – ca. 7 Uhr morgens, um Probleme zu vermeiden.

Was kann man im Cape Range machen?

Cape Range bietet einige verschiedene Strände. Am Torquise Bay kann man an einem Sandstrand schnorcheln und sonnenbaden, während am Oyster Stack es kleine Klippen sind, die zum Schnorcheln einladen.

Im Gegensatz zum Great Barrier Reef, befindet sich hier das Riff nur buchstäblich einige Meter von der Küste entfernt. Teilweise muss man wirklich nicht weiter als 15 Meter schwimmen. Weiter draußen kann man auch die Wellen sehen, wie sie sich am Riffanfang hochtürmen. Knappe 2 Meter können diese erreichen.

Am Strand selbst ist der Wellengang aber extrem ruhig. Wer etwas abseits schnorchelt kann nicht nur viele bunte Fische finden, sondern vermehrt auch Riffhaie und Schildkröten. Von Riffhaien geht keine Gefahr aus. Besonders Schildkröten fühlen sich an den zentralen Punkten, wie Torquise Bay und Oyster Stack von den Menschenmassen wohl genervt, dass sie sich etwas abseits aufhalten.

Insider Tipp

Wenn ihr Schildkröten und Riffhaie beobachten möchtet, empfeheln wir bei den Strandzugänge von den Campings zu schnorcheln, wo sich kaum Menschen aufhalten. Hier kann man mit etwas Glück Schildkröten und Riffhaie bereits von der Brandung aus sehen.

Schildkröten findet man auch, vielleicht sogar leichter, im Norden von Cape Range, an den Stränden rund um den Leuchtturm. Obwohl diese Tiere relativ verspielt sind, sieht man manchmal nur einen unglaublich schnellen Schatten vorbei ziehen, weil sie eben nicht immer Lust auf Menschen haben.

Wandern im Cape Range Park

Der Cape Range Nationalpark bietet auch eine Wanderung zu einer Schlucht an – die Mandu Mandu Gorge. Die Schlucht lässt sich allerdings nicht mit jenen des Karijinis vergleichen. Aber hauptsächlich kommt man zum Cape Range, um zu Schnorcheln und die unglaublich bunte Unterwasserwelt zu sehen.

Im Cape Range lassen sich gerne 2 angenehme Tage verbringen. Vor allem in den Abenstunden und nachts lassen sich leicht und überall verstreut im Park Wallabies und Kängurus beobachten. Mit etwas Glück sieht man auch Emus in der Gegend.

Coral Bay

Die Bucht von Coral Bay ist wunderschön. Wenige Meter vom Strand entfernt fällt das Meer relativ steil ab, sodass man hier tiefer tauchen bzw. schnorcheln kann wie in Cape Range National Park. Allerdings, oder vielleicht eben durch die Tiefe, wirkt die Unterwasserwelt weniger bunt.

Backpacker Tipp

Coral Bay ist jedoch sehr teuer. Backpacker sollten vermeiden hier einkaufen zu müssen. Essenzielle Supermarktprodukte wie Brot oder Milch sind 3-4 Mal so teuer. Der Badeort von Coral Bay ist nicht zu verfehlen. Genau davor befindet sich ein Parkplatz.

Gleich gegenüber vom Strand bzw. Parkplatz befindet sich auch ein Campingplatz in dem man ohne Kontrolle gelangt, um die dortigen Badeanlagen zu benutzen. Duschen etc. sind wirklich ausgezeichnet.

Kurz vor dem Baadestrand befinden sich auch öffentliche Toiletten (gut beschildert), allerdings natürlich nicht in so einem Top-Zustand. Aber Duschen und Wasser sind vorhanden.

Der Badestrand von Coral Bay lädt zum Spazieren ein. Außer dem Strand hat die Ortschaft allerdings nicht viel zu bieten. Aber Prospekte über die Gegend können weiterhelfen. Bekannt ist die Ortschaft für die Manta Rays, die dort relativ zahlreich sind, aber auch für die Whale Sharks zwischen März und Juni.

Campen in Coral Bay

Wer hier ein paar angenehme Tage am Strand verbringen will, kann hier ungestört und kostenlos campen: Genau bei der Abzweigung des Highways in Richtung Coral Bay, geht eine Dirt Road nach Norden ab. Gleich bei der Beschilderung, nicht zu verfehlen.

Folgt man diese Dirt Road für ca. 200 Meter kommt man zu einem ungestörten Platz, wo ein Schild „no camping“ steht. So absurd es klingt, aber hier kommt kein Ranger vorbei um zu kontrollieren. Also wer ausschlafen will, ist hier genau richtig. Andernfalls werden Ausreden wie „wir sind erst spät nachts angekommen“ immer funktionieren.

Hier ist der Platz:

Tipp: Tanken auf den Highways an der Westküste

Es kann vorkommen, dass Roadhouses billigeren Sprit anbieten, als man in Touristenorten, wie z.B. Denham oder Exmouth findet, da sich diese Orte relativ abgelegen befinden. Man sollte also die Augen offen halten und diese billigen Tankstellen anfahren. Vor allem, wenn es Tankstellen von großen Ölgesellschaften sind, ist dies der Fall, z.B. Caltex, BP oder Shell. Vermeidet also in Exmouth oder Denham zu tanken.

Mehr dazu: Benzin sparen in Australien und im Outback.

Ab Geralton erreicht der Sprit wieder Normalpreise. Hier fängt auch wieder ordentliche Vegetation an, d.h. Bäume und Wiesen, die gedeihen und nicht nur roter Sand, wo nur ein paar Büsche überleben.

Carnavon

In Carnavon gibt es nicht wirklich viel zu sehen. Und das, obwohl Australier immer einen Grund finden, worum man in einer Ortschaft stehen bleiben sollte. Aber Treibstoff ist hier relativ billig und direkt an der Hauptstraße gibt es einen Woolworths, wo man seinen Proviant aufstocken kann.

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